April 11, 2017

6 Tipps für die Beschäftigung von Freelancern

Sie erweitern Ihr Geschäft? Freiberufliche Unterstützung kann Ihnen Kenntnisse, Fähigkeiten und ein zusätzliches Paar Hände bringen – immer dann, wenn Sie sie brauchen. Werfen Sie einen Blick auf unsere 6 Tipps für eine reibungslose und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Bis 2020 werden Freiberufler 50% der U.S.-Arbeitnehmerschaft ausmachen und es ist einfacher denn je, sie zu finden und anzuheuern – aber was ist der beste Weg, Leute zu finden, die sich wirklich für Sie, Ihr Unternehmen und Ihre Kunden engagieren? Hier sind 6 Tipps, die Ihnen dabei helfen.

1. Wählen Sie jemanden, der zu Ihrer Unternehmenskultur passt

Die Unternehmenskultur ist entscheidend für unternehmerischen Erfolg. Adam Grant, Autor von Originals, einem Buch über Kultur und Nonkonformismus, fand in einer Studie heraus, dass Unternehmen, die kulturelle Übereinstimmung in ihrer Einstellungspraxis priorisieren über einen Zeitraum von drei Jahren eine Mißerfolgsquote von Null Prozent im Vergleich zu Unternehmen hatten, die Talent oder Fähigkeiten priorisierten. Kurz gesagt, Kultur ist entscheidend, wenn Ihr Unternehmen klein ist, denn sie ist der Leim, der es zusammenhält.

Es ist wichtig, Freelancer anzuheuern, die Ihre Marke auf die gleiche Weise repräsentieren wie Ihre festangestellten Mitarbeiter es tun. Wenn sie zu spät zu Telefonkonferenzen oder Meetings kommen oder Aufträge schludrig bearbeiten, fällt es auf Sie zurück. Sie sollten jemanden finden, der in kultureller Hinsicht gut zu Ihrem Unternehmen passt. Jemand, der genauso an die Werte und Ziele Ihres Unternehmens glaubt und Teil der Reise sein möchte wie Sie selbst.

Stellen Sie den Bewerbern während des Einstellungsprozesses Fragen, um mehr über sie herauszufinden: Was ist ihre Vision für ihre eigene Zukunft? Würden sie selbst je ein Unternehmen gründen und wenn ja, welche Werte würde es haben? Und natürlich, welche Werte hoffen sie bei Ihnen vorzufinden?

Um sicherzustellen, dass Ihre freien Mitarbeiter sich für Sie einsetzen, müssen Sie Ihrerseits genauso in sie investieren, wie Sie es tun würden, wenn es festangestelle Mitarbeiter wären. Stellen Sie ihnen das gleiche technische Equipment und Büromaterial zur Verfügung, das Sie sich selbst gönnen, einschließlich Visitenkarten. Das wird ihnen ermöglichen, auf die gleiche Art mit Klienten und Kunden zu interagieren wie der Rest Ihrer Belegschaft.

2. Setzen Sie Standards für die Qualitätssicherung

Die Projekte, an denen Ihre Freelancer arbeiten und die Ergebnisse, die sie erzielen, fallen auf Ihr Unternehmen zurück. Offensichtlich ist der erste Schritt, die richtigen Leute anzuheuern.

Nehmen Sie sich die nötige Zeit, klar zu definieren, was ‘gute Arbeit’ für Sie bedeutet, damit Ihre Freelancer ein Modell haben, nach dem sie sich richten können. Geben Sie ihnen Informationsmaterial über Ihre Markenrichtlinien, den Tonfall Ihrer Marke, Ressourcen usw. damit sie sich mit Ihrem Unternehmen und Ihrer Marke vertraut fühlen. Dadurch werden sie ein besseres Verständnis von Ihrer visuellen Identität gewinnen und das wird sich positiv auf ihre Leistungen auswirken.

Sie könnten auch einen Beurteilungsprozess einführen – schon das Wissen, dass ein solcher Prozess existiert, könnte dafür sorgen, dass Ihr Team bessere Arbeit leistet.

3. Machen Sie Ihre Erwartungen von vornherein klar

Es ist wichtig, Ihre Erwartungen von Anfang an klar zum Ausdruck zu bringen – genauso, wie Sie es mit Ihren festen Angestellten tun würden. Es wird nicht nur Ihnen, sondern auch der Person helfen, die für Sie arbeitet. Setzen Sie Zeitrahmen für Projekte und Besprechungstermine und etablieren Sie eine klare Berichtsstruktur.

Bringen Sie auch Ihre Werte und Kultur zur Sprache. Arrangieren Sie Meetings mit Ihren freien Mitarbeitern und lassen Sie sie eng mit Ihnen und dem Team zusammenarbeiten. Das wird Ihren Freelancern helfen, zu verstehen, wie Sie Dinge angehen. Sie werden feststellen, dass die Arbeit schneller abgeschlossen wird, und eventuelle Fragen und Ungewißheiten können direkt geklärt werden.

Und dann – vertrauen Sie ihnen. „Moderne Führung ist Gartenarbeit, nicht Schach“, sagt der ehemalige General Stanley McChrystal in seinem Management-Buch Team of Teams.

4. Respekt, Verständnis und Lob schaffen Loyalität

Vertrauen ist die Grundlage, auf der alle guten Beziehungen aufgebaut sind. Egal, ob Ihr Freelancer zwei Monate oder zwölf Monate bei Ihnen sein wird, behandeln Sie ihn auf die gleiche Art wie Ihre anderen Mitarbeiter. Zollen Sie ihm gebührende Anerkennung und nehmen Sie sich Zeit für regelmäßige Mitarbeitergespräche – nichts wird ihn mehr motivieren als zu wissen, dass seine Arbeit geschätzt wird. Wie Dale Carnegie, Autor des Geschäftsklassikers Wie man Freunde gewinnt: Die Kunst, beliebt und einflussreich zu werden, sagte: „schreien Sie Ihr Lob von den Dächern!“

Es sorgt für guten Willen, der Ihnen in härteren Zeiten zugute kommen wird, z.B. wenn Sie einen Gefallen für ein Last-Minute-Projekt benötigen. Und Sie werden feststellen, dass diese Leute sehr darauf bedacht sind, Ihren Erwartungen gerecht zu werden, d.h. es wird nicht erforderlich sein, ihnen ständig über die Schulter zu schauen.

5. Bezahlen Sie Ihre Freelancer auf Projektbasis – und pünktlich

Das ermöglicht Ihnen nicht nur, Ihr Budget besser zu verwalten, sondern wirft auch ein gutes Licht auf Ihr Unternehmen – jeder möchte gern pünktlich bezahlt werden. Gute Freelancer wissen die Sicherheit zu schätzen und Ihr guter Ruf wird in der Freelance-Community nachhallen. In der Tat berichten laut Freelancers Union 50% der Freelancer, dass Einkommenstabilität ihre Hauptsorge in Bezug auf den Schritt in Selbstständigkeit ist.

Außerdem ist Vergütung nach Projekt viel einfacher, als zu versuchen, Arbeit auf Stundenbasis abzurechnen, weil der Zeitaufwand manchmal hart einzuschätzen und unmöglich rückzuverfolgen ist! Freelancing-Plattformen wie UpWork und Fivver haben Zeitverfolgungs-Software entwickelt, die sowohl Ihnen wie Ihren Freelancern das Leben erleichtern kann. Puh!

6. Achten Sie ihre Karriere

Nur weil jemand Freelancer ist, bedeutet das nicht, dass er keine Ambitionen und Karriereziele hat. Der Freelancers Union zufolge arbeiten nur 27% nebenbei, um ihr Einkommen oder ihre Erfahrung zu ergänzen, während sie eine Vollzeitbeschäftigung ausüben. Der Rest betrachtet es als Sprungbrett, um ihr eigenes Unternehmens zugründen oder ihre nächste Position zu erlangen.

Behandeln Sie Ihre freien Mitarbeiter so, wie Sie Ihre festen Angestellten behandeln würden. Indem Sie sie respektieren und ihnen helfen, in ihrer Karriere voranzukommen, festigen Sie eine Bindung, die ihr Engagement für Ihr Unternehmen und Ihre Kunden stärken wird.

Machen Sie sich ihre Stärken zunutze und geben Sie ihnen eine gute Mischung an Aufträgen. Freelancer sind genauso talentiert wie der Rest Ihrer Belegschaft, also wälzen Sie nicht nur Projekte auf sie ab, die sonst niemand machen will.

Freelancer zu beschäftigen klingt einfacher als Sie gedacht haben, hm? Die Beziehung mit Ihrem Freelancer ist wie jede Beziehung – sie erfordert Arbeit. Wenn Sie in ihn investieren, wird er in Sie investieren, Ihnen treu bleiben und Ihnen helfen, Ihr Unternehmen effizient zu skalieren.

Stellen Sie sicher, dass Ihre Freelancer Visitenkarten parat haben

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