Die besch*ensten Markenproduktdesigns, die wir jemals gesehen haben
Schadsoftware, Magnete, Socken für Männer und mehr.
Unternehmensgeschenke können Ihre Markenreputation verbessern oder komplett ruinieren und viele Unternehmen gehen dieses Thema spektakulär falsch an: von Technik, die innerhalb weniger Monate kaputt geht zu neuartigen Geschenken, die einfach nicht ins Schwarze treffen.
Wir haben unsere MOOster und Freunde darum gebeten, die unvergesslichsten Unternehmensgeschenke mit uns zu teilen – und wir meinen nicht die gute Art von unvergesslich. Mehr die „warum dachte irgendjemand, dass das eine gute Idee ist?“ Art von unvergesslich.
Dieser Leitfaden schaut sich die vier Kategorien, die am häufigsten genannt wurden, wenn es um Unternehmensgeschenkdesaster geht, genauer an und zeigt, was man von ihnen lernen kann.
Technik, die dir in den Rücken fällt
Wenn Sie Technik verschenken, sollte diese auch tatsächlich funktionieren (und das über einen längeren Zeitraum hinweg). Sonst produzieren Sie lediglich eine ganz spezielle Art von Markenassoziation: die, bei der die Leute sich jedes Mal an Ihr Unternehmen erinnern, wenn etwas kaputt geht.
Hannah, unser Senior Sales Manager, hat einen Friedhof an solchen Produkten angesammelt:
„Diese Mehrfachladegeräte scheinen momentan total im Trend zu sein. Wir haben vermutlich alle 10 davon über die letzten Jahre angesammelt und sie sind ja auch recht nützlich zu Beginn, aber nicht ein einziges Mehrfachladegerät hat mehr als 9 bis 12 Monate gehalten, bevor sie komplett aufgehört haben zu funktionieren. Und da die meisten Unternehmen, die diese verschenken, aus dem Technik Sektor kommen, stellt es sie in keinem guten Licht dar.“

Mariana, unser Content Manager, hat eine ähnliche Erfahrung gemacht:
„Eins der Freebies, das sie verteilt haben, war ein kabelloses Ladegerät mit ihrem Logo, das komplett nutzlos ist weil es nicht funktioniert, außer wenn man sein Telefon in einem ganz bestimmten, umständlichen Winkel darauf legt. Außerdem ist das Logo winzig.”

Und Jenny, unser Customer Service Senior Supervisor, vervollständigt unsere Technikfriedhofstour:
„Früher bekam ich immer Powerbank-Ladegräte, welche um die 9 bis 12 Monate funktioniert haben, bevor sie den Geist aufgaben.”
MOO Meinung: Technikgeschenke scheinen großzügig, bis diese nicht mehr funktionieren. Dann werden sie zu einer Erinnerung daran, dass jemand geschlampt hat. Wenn Sie sich dazu entscheiden, etwas Nützliches zu verschenken, sollten Sie auch sicher stellen, dass es eine längere Lebensspanne hat als die gemeine Zimmerpflanze.
Wenn „neuartig“ nach hinten los geht
Wir lieben ein kreatives Konzept. Wirklich. Aber manchmal kann die Ausführung der Idee einfach nicht das Wasser reichen.
Hanna hat auch einen Süßwarenalbtraum beizutragen:
„Ich bin 30 Minuten lang angestanden, um einen 3D-Scan von meinem Kopf anfertigen und diesen dann als einen Schokololli drucken zu lasse. Ich muss sagen, ich war nicht vom Endresultat beeindruckt.”

30 Minuten anstehen und das Ergebnis ist… beunruhigend.
Claire, unser Chief Product & Technology Officer, wurde Zeugin eines besonders schmerzhaften Markenkonflikts:
„Ich war bei einer Konferenz, wo eine bekannte Spielzeugmarke der Hauptredner war. Und der Konferenzveranstalter hatte jedem Teilnehmenden auf dem Platz eine gefälschte Versionen seines Kultprodukts als Geschenk hinterlassen!“
Stellen Sie sich das einmal vor: Sie machen sich bereit, von einer der bekanntesten Marken der Welt zu hören und jemand hat es als eine gute Idee befunden, sich für gefälschte Versionen ihrer Produkte zu entscheiden. Das ist nicht nur das Ziel verfehlen, das untergräbt die komplette Veranstaltung.
Und dann ist da Abi, unser Creative Artworker, die diesen Schatz erhalten hat:
„Die Jutetasche hat keine schlechte Qualität, aber der Wortwitz ist grausig.“

Ein an sich gutes Markenprodukt, das von jemandem ruiniert wurde, der sich für witziger hielt, als er tatsächlich war. Urkomisch peinlich.
MOO Meinung: Neuartigkeiten müssen abliefern, sonst werden sie zu einem Witz im Büro. Wenn Ihre Geschenkidee erklärt werden muss oder nur in der Theorie funktioniert, ist es vermutlich an der Zeit umzudenken. Die besten Geschenke sind oftmals die, die sich nicht allzu sehr anstrengen und einfach nett sind.
Das Sicherheitsrisiko, um das Sie nicht gebeten haben
Charles, unser Senior Software Engineer, nimmt uns mit in wahrhaft gefährliche Gewässer:
„Vor einigen Jahren fand ich einen USB Stick bei einer internationalen Sicherheitskonferenz. Und als ich ihn analysierte stellt sich heraus, dass dieser Schadsoftware aufgespielt hatte. Das gleiche kann auch bei Kabeln der Fall sein. Daher empfehle ich immer USB Data Blocker zu nutzen. Es ist immer gut, ein paar dieser in der Tasche zu haben, wenn man unterwegs ist.“
Lasst uns eine Sache klarstellen: Jemandem mit Schadsoftware zu infizieren ist keine Marketingchance, die man ergreifen sollte. Nicht einmal aus Versehen.
MOO Meinung: Wenn Sie Technik verschenken, seien Sie verantwortungsvoll bei der Beschaffung. Ihr Marken-USB-Stick sollte keine unerwarteten Feature haben wie beeinträchtigte Sicherheit. Wenn Sie sich unsicher sind, bleiben Sie bei Geschenken, die nicht versehentlich jemandes Laptop zerstören könnten.
Die „was wurde sich denn dabei gedacht?” Kategorie
Einige Geschenke können einfach keiner Kategorie zugeordnet werden. Sie sind nicht kaputt. Sie sind nicht gefährlich. Sie sind einfach… fragwürdig.
Bex, unser Senior Content Manager, war kurzzeitig begeistert:
„Hier ist mein Plastikarmband, das ich 2024 bei einer Podcast Show in London bekommen habe. Zuerst dachte ich mir wie WITZIG. Aber das schlug schnell in „okay, wo ist der nächste Mülleimer?“ um.“

Das anfängliche „witzig“ Gefühl hielt nicht lange an.
Claire erhielt auch etwas, das, gelinde gesagt, nur als widersprüchlich beschrieben werden kann:
„Billiger Ramsch, den ich als Geschenk als Rednerin erhielt (obwohl, dazu gab es auch ein echtes Apple AirTag)!“

Nun das ist ein Markenprodukt, das lautstark „wir haben nicht wirklich darüber nachgedacht“ verkündet, und gleichzeitig ein Apple AirTag im Wert von $29. Das ist ein Widerspruch, wie er im Buche steht.
Und dann ist da Jennys Erlebnis, welches mehr Fragen aufwirft als wir Antworten haben:
„Ich habe vor Kurzem auch ein Paar Socken für Männer bei einem Vortrag erhalten…“

Wir sind genauso verwirrt darüber, wie Sie.
Aber unser Senior Software Engineer Mark hat etwas erlebt, das dem Ganzen noch die Krone aufsetzt:
„Statt des versprochenen Weihnachtsbonus haben wir alle in einem Jahr einen Kühlschrankmagneten bekommen.“

Aua. Das ist ein Paradebeispiel dafür, wie man das Vertrauen der Mitarbeiter mit einem Schlag verspielt.
MOO Meinung: Kontext ist wichtig. Ein Geschenk, dass in einer Situation funktioniert, kann in einer anderen komplett fehl am Platz sein. Und etwas, das die Leute erwartet haben (wie einen Bonus) mit einem Markenprodukt zu ersetzen, ist der schnellste Weg, um ein abschreckendes Beispiel zu werden. Sie sollten wissen, wer Ihr Publikum ist, den Moment verstehen und, am allerwichtigsten, versprechen Sie nicht eine Sache und liefern eine andere.
Was wir aus diesen Geschichten gelernt haben
Nachdem wir diese Geschichten gehört haben, sind wir noch mehr davon überzeugt, was wir bereits wussten: bei Unternehmensgeschenken geht es nicht um die Menge oder um Neuartigkeit, oder darum, Ihr Logo auf einfach irgendetwas zu drucken. Es geht darum, den Leuten etwas zu geben, dass sie tatsächlich behalten und sich daran erinnern wollen.
Und das funktioniert stattdessen:
- Machen Sie Qualität Ihre Priorität: Ein wirklich schönes Ding schlägt 10 einfache, vergessliche Dinge jedes Mal. Leute erinnern sich daran , wie ein Geschenk sich anfühlt, beispielsweise das Gewicht von gutem Papier oder das Gefühl von wunderschön designten Notizbüchern.
- Denken Sie an die Lebenspanne: Wenn Ihr Geschenk innerhalb weniger Monate kaputt geht, verschleißt oder aufhört zu funktionieren, haben Sie einen negativen Kontaktpunkt mit Ihrer Marke geschaffen. Für Geschenke, die länger Freude bereiten, wählen Sie lieber etwas, das langsam immer besser wird.
- Wählen Sie nützlich ohne die Effekthascherei: Das Ziel hierbei ist „bedachte und nützliche“ Dinge, die die Leute tatsächlich brauchen und gerne benutzen auszusuchen. Und nicht die Dinge, die das nur behaupten.
- Wissen, wann man auf das Branding verzichten kann: Nicht jeder Millimeter Ihrer Unternehmensgeschenke müssen mit Ihrem Logo zugekleistert werden. Subtiles Branding (oder sogar ganz ohne) auf hochwertigen Markenprodukten kann eine bessere Markenassoziation hervorrufen, als wenn alles mit Logos übersät ist.
- Ersetzen Sie niemals etwas Bedeutungsvolles mit einem Markenprodukt: Ein Magnet ist kein Bonus. Socken sind kein wohl durchdachtes Rednergeschenk. Sie sollten sich um den Unterschied zwischen echter Großzügigkeit und einfachem Abhaken bewusst sein.
Die Erwartungen an Unternehmensgeschenke ist überraschend niedrig. MOO kann helfen.

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