So überlebt Ihre Marke die Digitalapokalypse
Das Internet ist zerbrechlicher als Sie denken. Ihre Marke muss es aber nicht sein.
Hier ist ein Gedankenexperiment für Sie: Was wäre, wenn ein Sonnensturm das Internet über Nacht komplett lahm legt? Es braucht nur einen kosmischen Wutausbruch und jedes Pixel, für das Sie jemals gezahlt haben, verschwindet.
Dramatisch? Vielleicht.
Unmöglich? Absolut nicht.
Das Internet ist zerbrechlicher als wir zugeben wollen, und Marken haben fast alles auf eine immer unsicherer werdende Karte gesetzt. Marken verplanen heutzutage 73 % ihres Werbebudgets für digitale Kanäle.
Wir haben komplette Unternehmensmodelle auf der Basis einer Infrastruktur gebaut, die wir nicht kontrollieren können. Das Werbeökosystem hängt von kontinuierlicher Elektrizität, funktionierenden Servern, stabilen Netzwerken und Plattformen, die kontinuierlich online sind, ab. Wenn nur eine dieser Komponenten bricht, senden Sie ins Leere.
Hier also die Frage aller Fragen: wenn das Internet morgen verschwinden würde, wäre Ihre Marke noch hier?
Die wichtigsten Infos
- Marken verplanen 73 % ihres Werbebudgets für digitale Kanäle, die über Nacht verschwinden könnten.
- Als die Meta Plattformen in 2024 abstürzten, berichteten über 500 000 Nutzer Ausfälle. Unternehmen, die nur online existieren, gab es schlichtweg nicht mehr.
- 81 % der Gen Z und 78 % der Millennials wüschen sich, dass sie sich einfacher von digitalen Geräten abkoppeln könnten.
- Postwurfsendungen haben eine Öffnungsrate von 90 %. E-Mails im Gegenteil dazu lediglich 20-30 %.
- Die Verarbeitung von Printmedien erfordert 21 % weniger kognitiven Aufwand als die von digitalen Medien, und die Wahrscheinlichkeit, dass sich Menschen an Marken aus Printanzeigen erinnern, ist um 70 % höher.
- Die stärkste Strategie kombiniert digitale und physische Elemente.
Was passiert, wenn das Internet ausfällt?
Sie brauchen keinen Sonnensturm, um zu sehen, wie die Apokalypse aussehen könnte. Wir hatten schon die Generalprobe.
März 2024: Bei den Meta Plattformen (Facebook, Instagram und Threads) gingen für zwei Stunden die Lichter aus. Über 500 000 Nutzer berichteten von Ausfällen. Leute waren ausgeloggt. Marken konnten ihren Ad Manager nicht nutzen. Die Hashtags #InstagramDown und #FacebookOutage trendeten auf X (da wir offensichtlich ein funktionierendes soziales Netzwerk brauchen, um uns über die kaputten beschweren zu können).
Dezember 2024: es ist wieder passiert. Das ist mehr Beweis dafür, dass die Infrastruktur, die Ihre gesamte Markenpräsenz beherbergt, ungefähr so stabil ist wie ein Kartenhaus im Sturm.
Das haben diese Ausfälle aufgedeckt: wir haben keinen Plan B
Als die Meta Server ausfielen, gab es die Marken, die nur online existieren, einfach nicht mehr.
Diese Plattformen stellen die gesamte Werbestrategie vieler Unternehmen dar. Und wenn die Strategie offline geht, verschwindet auch alles andere.
Und hier kommt Druck ins Spiel. Im Gegenteil zu Pixeln auf einem Bildschirm ist Druck etwas, dass Sie anfassen können. Und es hat eine Offline-Präsenz, die Serverabstürze, Plattformausfälle und kollektive Digitalerschöpfung überdauert.
Druck: die Technologie, die die Apokalypse überstehen kann

Während sich alle über das nächste KI-Tool oder Algorithmus-Update den Kopf zerbrechen, existiert Druck einfach. Druck kann nicht gehackt, gelöscht, schattengebannt, oder durch einen Serverbrand komplett zerstört werden.
Die physische, haptische Beschaffenheit von Printmedien wirkt in einer Zeit der digitalen Ermüdung erfrischend. 81 % der Erwachsenen der Gen Z und 78 % der Millennials wünschen sich oft, dass sie sich leichter von digitalen Geräten abkoppeln könnten.
Die Verarbeitung von Printmedien erfordert 21 % weniger kognitiven Aufwand als die von digitalen Medien, und die Leute erinnern sich tatsächlich daran, was sie gelesen haben statt die Inhalte nur zu überfliegen und zu scrollen.
Und sie erinnern sich an Sie. Tatsächlich ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Leute an Ihre Marke erinnern, wenn sie Ihre Werbung gedruckt schwarz auf weiß gesehen haben 70 % höher, als wenn sie sie digital sahen.
Drucksachen dringen zu ihnen durch, da sie in einer komplett anderen Dimension existieren. Postwurfsendungen haben eine 90 % Öffnungsrate. Im Vergleich dazu werden 20-30 % der E-Mails geöffnet. Sie können an analoger Werbung nicht einfach vorbei scrollen, und sie verschwindet auch nicht, wenn der Server abstürzt.
Erstellen Sie Ihr analoges Arsenal

Nun, wir sagen nicht, dass Sie die digitale Welt komplett verlassen sollten. Das wäre absurd. Aber wenn Sie Ihre gesamte Marke auf Plattformen aufbauen, die Sie nicht kontrollieren können, gehen Sie ein Risiko ein. Sie können jedoch die Lücke zwischen analog und Technik überbrücken, indem Sie Druck und Digital gleichzeitig verwenden.
Eine Postkarte führt jemanden auf Ihre Website. Ein QR-Code auf einer Visitenkarte verlinkt zu Ihrem LinkedIn-Profil. Ein Aufkleber auf einem Laptop erinnert jemanden daran, Ihr Instagram-Profil zu besuchen.

Die physischen Produkte schaffen den ersten Eindruck, das Vertrauen, die haptische Erinnerung. Die digitalen Aspekte kümmern sich um die weitere Kommunikation. Keines kann allein sein volles Potential ausschöpfen.
So stellen Sie sicher, dass Ihre Marke anfassbar bleibt und sich nicht nur auf Server verlässt:
- Beginnen Sie mit der Grundausstattung: Visitenkarten fürs Networking. Postkarten für Reichweite. Flyer, die beschreiben was Sie tun. Broschüren, die Ihre Produkte oder Services aufführen. Sticker für Sichtbarkeit in der echten Welt. Notizbücher mit Ihrem Logo, damit Ihr Name weitergereicht wird. Erschaffen Sie ein anfassbares Toolkit, das Ihre Marke echt und unabhängig von Servern macht.
- Denken Sie über den Rand des Papiers hinaus: Markenprodukte zeigen Ihr Logo und können sich durch den Raum bewegen. Kein WLAN nötig.
- Designen Sie für die Ewigkeit: Digitale Inhalte halten eine Nanosekunde lang. Nutzen Sie Qualitätsmaterialien, die die Leute tatsächlich behalten wollen, wie das Papier von MOO und die besonderen Finishs. Sie schaffen eine haptische Erfahrung, die digitale Werbung niemals erreichen kann.
- Verteilen Sie mit Bedacht: Cafés. Coworking-Spaces. In Person Networking Veranstaltungen. Überall da, wo Menschen sich in Realität aufhalten. Machen Sie Ihre Marke im Raum sichtbar, nicht nur im digitalen Feed.
- Bauen Sie eine Brücke: QR-Codes verbinden offline Materialien mit online Erlebnissen (wenn das Internet funktioniert). Und vergessen Sie nicht: Geben Sie Kontaktdaten an, die auch offline funktionieren. Telefonnummern. Adressen. Wählen Sie Informationen, die unabhängig von funktionierenden Servern verfügbar sind.
Bereiten Sie Ihre Marke für den Weltuntergang vor. Dann lehnen Sie sich zurück.

Sich über die Apokalypse Gedanken zu machen ist ein nützliches Gedankenexperiment, aber hier ist der eigentliche Punkt: Sie brauchen keinen Sonnensturm, um den Aufbau einer Offline-Präsenz zu rechtfertigen. Entdecken Sie das volle Sortiment an MOO Werbematerialien und beginnen Sie damit Drucksachen zu erschaffen, die über den Bildschirm hinweg Verbindungen schaffen.
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