Lehren Sie, was Sie hassen (und andere verrückte Ideen, um Mitarbeiter zu motivieren)
3 unkonventionelle Teambuilding Ideen.
Die meisten Strategien, um Mitarbeiter zu motivieren geben die gleichen Tipps: Bauen Sie Beziehungen auf. Kommunizieren Sie mehr. Buchen Sie ein Mittagessen für Ihr Team. Versuchen Sie es mit einem Escape Room. Nehmen Sie an einem Quiz teil.
Sie haben all das schon probiert. Jetzt ist es Zeit etwas zu probieren, das Ihr Team aus der Komfortzone lockt.
Hier sind drei Aktivitäten, die darauf ausgelegt sind, Ihr Team auf den Stühlen zappeln zu lassen, das kreative Denken anzuregen und eine Atmosphäre zu schaffen, in der es völlig okay ist, mal nicht alle Antworten parat zu haben.
Die wichtigsten Infos:
- Verletzlichkeit lässt Teams effektiver zusammen wachsen als Kompetenz.
- Langeweile ist super für Kreativität, aber wir haben sie klammheimlich aus der Arbeitswelt verbannt.
- Ruhige Aktivitäten ebnen das Spielfeld in Meetings und geben schüchterneren Mitarbeitenden die Möglichkeit, einen Beitrag zu leisten.
Lehren Sie was Sie hassen
Statt Workshops, in denen jeder das lehrt, worin er oder sie gut ist, organisieren Sie einen in dem alle etwas lehren in dem sie ernsthaft schlecht sind.
Der CFO leitet einen Yoga Kurs. Designer versuchen eine Tabellenkalkulation zu erklären. Die Operations Manager halten einen fünfminütigen Vortrag über Wasserfarbenmalen. Das Ziel ist es, sie aus ihrer Komfortzone zu locken.

Diese Art von Workshop beseitigt die Hierarchie auf eine Art, wie es ein Team Mittagessen niemals könnte. Es gibt ihnen einen sicheren Ort, an dem man einfach Anfänger sein kann – was in den meisten Büros seltener der Fall ist als es sein sollte.
Schlecht in etwas sein macht Sie sympathischer
Die Forscherin Brené Brown hat Jahrzehnte damit verbracht dazu zu forschen, was Leute tatsächlich einander näher bringt. Und sie fand heraus, dass Verletzlichkeit Beziehungen wachsen lässt. Genau in diesen unvollkommenen Momenten können wir die anderen wirklich kennenlernen.
Hinter diesem Gefühl der Unbeholfenheit steckt auch Wissenschaft. Der Psychologe Elliot Aronson nannte das den Pratfall-Effekt: die, die hin und wieder Unfähigkeit zeigten werden normalerweise als sympathischer empfunden als die, die immer perfekt erscheinen.
MOO Idee: Beginnen Sie mit ein paar Denkanstoß-Postkarten. Reichen Sie allen eine Karte mit einem Denkanstoß, um die Geständnisse in Gang zu bringen. Hier sind ein paar unangenehmen Ideen, mit denen Sie loslegen könnten:
- „Das letzte, wonach ich bei Google gesucht habe, um herauszufinden wie es funktioniert, war ___.“
- „Etwas, indem ich seit Jahren vorgegeben habe, gut zu sein, ist ___.“
- „Etwas, von dem ich immer gesagt habe, dass ich es kann, aber das definitiv nicht der Fall ist, ist ___.“
- „___ hasse ich zu tun.“
Experimentieren Sie mit Langeweile
Langeweile wurde systematisch vom Arbeitsplatz verdrängt, obwohl sie eine der besten Quellen für Kreativität ist. Es mag zu Anfang unangenehm sein, aber das ist der Moment, an dem die Leute anfangen, sich zu unterhalten und Ideen beginnen zu sprudeln.
Langeweile ist gut fürs Gehirn
Unsere Gehirne brauchen eine Auszeit, aber die Technologie gibt ihnen selten die Chance, einmal abzuschalten. Und die ständigen Reize haben Folgen.
Eine Studie ergab, dass Probanden, die eine komplett banale Aufgabe gelöst haben, signifikant besser bei anschließenden kreativen Herausforderungen abschnitten. Das liegt daran, dass ein gelangweiltes, wanderndes Gehirn die Art von lateralen, assoziativen Sprüngen ausführen kann, mit denen ein fokussiertes, aufgabenorientiertes Gehirn Probleme hat. Die Neurowissenschaft nennt das Netzwerk, das hierfür verantwortlich ist, das Ruhestandsnetzwerk, welches nur dann aktiv ist, wenn das Gehirn eine Pause macht.

MOO Idee: Planen Sie einen analogen Nachmittag ohne einen Plan, Bildschirme, oder Aufgaben. Lassen Sie alle mit einem Stift, einem Notizbuch und ein paar Stickern losziehen. Ermutigen Sie sie dazu zu doodeln und Dinge aufzuschreiben. Wer weiß, was dabei herauskommt?
Bieten Sie stille Aktivitäten an
Schweigeretreats sind gerade voll im Trend. Ein paar Zentren geben an, einen 25 % Anstieg in Teilnehmenden zu sehen, denn viele wollen der digitalen Überlastung entfliehen. Bei Schweigeretreats geht es darum, Stress zu reduzieren, Klarheit zu schaffen und unsere Verbindung mit uns selbst und unserem Platz in der Welt zu verstärken. Aber Stille ist nicht nur vorteilhaft für den Einzelnen. Sie ist auch eine der unterschätztesten Hilfsmittel, um Teams zusammenzuschweißen.
Manche denken besser, wenn es ruhig ist
Nicht jeder spricht beim Nachdenken. Und die meisten Arbeitsplätze sind für die konzipiert, die das tun. Studien ergaben, dass, wenn man sich in einer Gruppe uneinig ist, es den gleichen Teil des Gehirns aktiviert, der auch körperlichen Schmerz verarbeitet. Das kann eine Erklärung dafür sein, warum so viele Meinungsverschiedenheiten einfach meiden. Bieten Sie ihnen Ruhe und einen Ort, an dem sie denken statt reagieren können, dann haben auch die ruhigeren unter ihnen die Möglichkeit endlich ihre Gedanken zu teilen.
MOO Idee: Sie müssen nicht direkt zu einem Retreat aufbrechen, um Stille in den Alltag Ihres Teams zu integrieren. Beginnen Sie klein mit ein paar stressfreien Aktivitäten, die allen die Möglichkeit geben nachzudenken, bevor sie sprechen. Ein Notizblock auf jedem Platz ist all das Zubehör, das Sie hierzu brauchen.
Hier sind ein paar ruhige (und kreative) Möglichkeiten sich auszutauschen:
- Versuchen Sie es mit einem Brainstorming, bei dem die ersten 20 Minuten komplett nur damit verbracht werden, sich Ideen zu notieren.
- Führen Sie ein Kennenlernspiel im Stillen durch. Alle schreiben ihre Antworten nur auf.
- Beginnen Sie Ihr Meeting mit einem Check-In – aber nur mit Notizkarten.
- Planen Sie eine Ausklangsaktivität für den Freitag, bei der sich jeder kurz drei Dinge notiert, bevor es in den Feierabend geht.
MOO haucht allen Ihren ungewöhnlichen Team-Building Aktivitäten Leben ein
Notizbücher für das nächste Langeweile-Experiment. Postkarten für die unangenehmen Kennenlernspiele. Notizblöcke für das Meeting, in dem keiner gesprochen hat. Was Sie auch immer ausprobieren, MOO hat die analogen Hilfsmittel, die Ihnen dabei helfen, es durchzuführen.
Bleiben Sie in Kontakt
Mit unserem MOOsletter, der alle zwei Wochen erscheint, erhalten Sie Design-Inspirationen, Geschäftstipps und Sonderangebote direkt in Ihren Posteingang.