Der Marken-Audit zur Jahresmitten, von dem Sie nicht wussten, dass Sie ihn brauchen
Sehen Sie es als Halbzeits-Pep-Talk für Ihre Marke.
Sie hatten große Pläne für das Jahr. Und manche von Ihnen haben auch funktioniert. Manche… nicht so ganz. Und nun sind wir hier – halb durch mit dem Jahr. Das ist eigentlich der perfekte Zeitpunkt, denn Sie haben noch Zeit, etwas dagegen zu unternehmen.
Ein H2 Marken-Audit bedeutet nicht, sich selbst Vorwürfe zu machen, weil man im ersten Halbjahr nicht alles erreicht hat. Es ist die perfekte Möglichkeit, um einmal Klarschiff zu machen, alles zu überdenken und so die Voraussetzungen schaffen, um das Jahr stark zu beenden.
Hier sind sieben Dinge, die Sie bedenken sollten, bevor das Jahr zu Ende geht.
Die wichtigsten Infos
- H2 gibt Ihnen die Möglichkeit für etwas Besseres als einen Reset: einen Reset mit Hintergrundwissen.
- Die Ziele, die Sie sich im Januar gesetzt haben verdienen es noch einmal angeschaut zu werden. Verabschieden Sie sich von denen, die nicht mehr relevant sind, und fokussieren Sie sich auf alle anderen.
- Ihre Botschaften sollten den aktuellen Stand des Unternehmens widerspiegeln, nicht den Stand der letzten Aktualisierung Ihrer Webseite.
- Eine Visitenkarten- oder Broschürenüberarbeitung kann schneller alles wieder auf die richtige Spur bringen, als Sie denken.
- Gezieltes, physisches Marketing übertrifft breit angelegte, digitale Marketingausgaben häufiger, als man erwartet.
- Markenkonsistenz versteckt sich in den Details.
- Q4 belohnt die, die vorbereitet sind. Schenken, Kampagnen, Events und Postwurfsendungen brauchen alle mehr Zeit zur Planung, als die meisten denken.
1. Schauen Sie sich Ihre Ziele noch einmal an

Die Ziele, die Sie sich im Januar gesetzt haben, haben vielleicht dann Sinn ergeben – aber eine Menge kann sich in 6 Monaten ändern. Manche waren vielleicht im Nachhinein ein wenig optimistisch, oder zeigten in eine Richtung, von der Sie sich seitdem weg entwickelt haben. H2 ist ein super Zeitpunkt, um sich von den Zielen, die nicht mehr zu Ihnen passen, zu verabschieden, und sich vollkommen auf die zu fokussieren, die noch aktuell sind.
Schnappen Sie sich eine neues Notizbuch, finden Sie etwas Ruhe und schreiben Sie sich Ihre neuen Ziele auf. Etwas auf Papier festzuhalten, hat etwas, das ein Google Doc einfach nicht bieten kann.
2. Optimieren Sie Ihre Botschaft
Sobald Sie wissen, wo Sie hin wollen, ist es sinnvoll einmal nachzuschauen, ob Ihre Worte auch in die gleiche Richtung zeigen.
Es ist erstaunlich einfach, immer wieder dieselben Dinge automatisch zu wiederholen, während sich das Unternehmen selbst still und leise um diese Dinge herum weiterentwickelt. Lesen Sie den Text auf Ihrer Website, als hätten Sie ihn noch nie zuvor gesehen. Fragen Sie sich dann:
- Klingt das noch nach meiner Marke?
- Reflektiert das meinen Standpunkt?
- Reflektiert das noch, wofür mein Unternehmen steht?
- Adressiert es die Kunden, die ich ansprechen möchte, klar und deutlich?
Wenn sich etwas (auch nur minimal) cringy anfühlt, dann ist das alles, was Sie wissen müssen. Wenn Sie Ihren Tonfall noch nicht definiert haben, dann ist H2 eine gute Zeit, um das zu tun.
3. Frischen Sie Ihren Markenmaterialien auf
Wann haben Sie das letzte Mal wirklich Ihre Visitenkarten angeschaut? Ihre Flyer? Den Stapel Broschüren in der Büroküche?

Drucksachen sind wunderbar analog, und das ist genau der Grund, warum wir sie lieben. Manchmal ist ein cleveres Visitenkartendesign oder ein frisches Stickerset alles, was man braucht um etwas wieder auf die richtige Spur zu bringen, sprich dort hin zu leiten, wo sich Ihre Marke tatsächlich befindet.
4. Überdenken Sie, wofür Ihr Budget ausgegeben wird
Schnelllebiges Marketing mit weiter Reichweite ergab Sinn, als Sie noch darüber grübelten, wie Ihre Zielgruppe aussieht. Jetzt wissen Sie mehr – und H2 ist der richtige Zeitpunkt, um das umzusetzen.
Eine gut designte Postkarte, die auf dem richtigen Tisch landet, kann mehr für Sie tun als eine digitale Werbeanzeige, an der in 0.3 Sekunden vorbeigescrollt wird. Postwurfsendungen sind zeitgemäß (wenn sie gut gemacht sind), denn alle anderen übersehen ihr Potential.
Bevor Sie also Ihr Werbebudget, das Werbung finanziert, die nicht wirklich etwas bewirkt hat, automatisch verlängern, sollten Sie überlegen, was ein gezielterer, physischer Ansatz stattdessen bewirken könnte.
5. Überprüfen Sie Ihre Kontaktpunkte

Jeder Marken-Kontaktpunkt arbeitet entweder für oder gegen Sie. Und es sind selten die großen, bedacht designten Dinge, die Sie im Stich lassen – es ist die E-Mail-Signatur, die immer noch die alte Website enthält, die Abwesenheitsnotiz, die so gar nicht zu Ihrer übrigen Kommunikation passt, oder die Vertriebspräsentation, die Dave aus der Buchhaltung seit 2022 verwendet.
Markenkonsistenz versteckt sich in den Details.
Von den Umschlägen, die Ihre Kunden mit der Post erhalten, zu der Art, wie Ihr Team bei Events darüber spricht, was Sie tun: achten Sie darauf, dass Sie jeden Kontaktpunkt voll ausschöpfen.
6. Seien Sie Q4 einen Schritt voraus
Das Ende des Jahres stellt viele Möglichkeiten in Ihrem Unternehmenskalender dar. Aber es fühlt sich nur nach einer Gelegenheit an, wenn Sie das Fundament bereits gelegt haben.
Hier sollten Sie anfangen:
- Legen Sie Ihre Geschenkstrategie fest: Es braucht Zeit, um Unternehmensgeschenke, die persönlich, bedacht und tatsächlich nützlich sind, zu finden. Bestellen Sie sie frühzeitig und personalisieren Sie sie richtig. Ihre Kunden werden den Unterschied bemerken.
- Planen Sie jetzt Ihre Festtagskampagne. Die Marken, die aus dem Chaos im Dezember herausstechen, sind die, die ihre Q4 Kampagnen bereits im Sommer geplant haben. Entscheiden Sie sich für eine Herangehensweise, ein Angebot und die Marketingmaterialien, bevor die hektische Zeit beginnt.
- Buchen Sie Ihre Events und Stände. Wenn Sie Fachmessen, Konferenzen oder Networkingevents zum Jahresende besuchen wollen, ist es jetzt an der Zeit, diese in den Kalender einzutragen und Ihre Marketing Materialien dafür vorzubereiten.
- Denken Sie an Ihre Werbung am Jahresende. Eine gut getimte, wunderschön designte Postwurfsendung, die im November auf dem Tisch Ihrer Kunden landet, wird mehr erreichen, als es im Dezember verschickte Massenemails jemals könnten.
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