July 31, 2017

Wie Sie Ihr erstes Logo gestalten

Drehen Sie sich im Kreis beim Versuch, Ihr erstes Geschäftslogo zu gestalten? Nicht alle Kleinunternehmer zählen Design zu ihren Stärken – wenn es Ihnen also schwerfällt, das visuelle Erscheinungsbild Ihrer Marke zu schaffen, können unsere Profi-Tipps Ihnen helfen.

Logo-Design kann ein bisschen wie eine geheimnisvolle Kunst scheinen, aber Sie brauchen nicht Nike oder BMW zu sein, um etwas zu kreieren, das funktioniert. Hier sind ein paar Tipps, um dem Rätselraten bei der Gestaltung Ihres ersten Logos ein Ende zu setzen, selbst wenn Sie ein völliger Neuling sind.  

Wählen Sie Ihre Design-Tools

Wenn Sie wirklich ins Schwimmen geraten, können Sie immer noch einen netten Designer oder Illustrator zurate ziehen – aber haben Sie keine Angst, es erstmal auf eigene Faust zu versuchen. Dank der Vielzahl an verfügbaren Tools ist es nämlich durchaus möglich, zumindest einen Arbeitsentwurf selbst zu erstellen. Web-basierte Tools wie Vectr, Method Draw und Janvas sind ideal, wenn Sie ein begrenztes Budget haben. Damit können Sie skalierbare Vektorbilder erstellen, ohne ein einziges Byte Software zu kaufen oder herunterzuladen. Und es gibt auch jede Menge Tutorials online.

MOO blog | How to design your first logo

Nehmen Sie die Konkurrenz unter die Lupe

Schauen Sie sich an, was andere in Ihrer Branche mit ihren Logos machen, bevor Sie anfangen, Ihrs zu gestalten. Das wird Ihnen helfen, etwas zu gestalten, das sich von der Menge abhebt. Und Sie werden in der Lage sein, Design-Trends zu erkennen, die bei Marken wie Ihrer angesagt sind. Vielleicht sehen Sie etwas, das Sie als Ausgangspunkt nehmen könnten, um Ihr eigenes Motiv zu entwickeln. Ein Moodboard auf einer Website wie Pinterest zu erstellen kann Ihnen helfen, die Ergebnisse Ihrer Recherchen an einem Ort zusammenzutragen.

Stellen Sie es sich in groß und in klein vor

Ihr Logo muss ebenso gut auf einem großen Messestand-Banner wie auf einer winzigen Visitenkarte aussehen. Das heißt, es sollte nicht zu überladen sein, aber auch nicht zu schlicht, und es muss sowohl allein als auch mit Text funktionieren. Machen Sie sich eine Liste aller Orte, offline und online, wo Ihr Logo erscheinen könnte, um die richtige Balance für Ihr Design zu finden.  

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Experimentieren Sie mit Farbpaletten

Wenn Sie Ihr erstes Logo entwerfen, sind Sie vermutlich gerade dabei, Ihre Marke zu entwickeln. Denken Sie an eine Farbpalette, die mit Ihrem Logo beginnt und über andere Bereiche wie Geschäftsausstattung und Verpackung hinweg ausgedehnt werden kann. Werden Sie eine Hauptfarbe wählen, oder zwei oder drei? Ist Ihr Logo monochrom (und wenn nicht, wird es auch gut aussehen, wenn es in schwarzweiß gedruckt oder kopiert wird?). Eine Orientierungshilfe, welche Farben gut zusammenspielen, bietet Paletton, ein Online-Farbrad-Tool – werfen  Sie einen Blick drauf.

Kritzeln Sie einfach mal drauflos

Manchmal braucht man nur einen Notizblock, einen Stift und ein wenig Zeit zum Herumkritzeln, um Ideen zum Leben zu erwecken. Selbst wenn Zeichnen nicht innerhalb Ihrer normalen Komfortzone liegt, kann es Ihnen helfen, Ihre Ideen zu entwickeln – und alle Zeichnungen sind nützlich, egal, ob sie letztendlich im Papierkorb landen oder nicht. Zu wissen, was Sie nicht wollen, ist genauso wichtig wie herauszufinden, was funktioniert.     

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Vermeiden Sie Klischees

Eine Glühbirne, die für Ideen steht, eine Pflanze, die Wachstum symbolisiert, ein Sparschwein für Ersparnisse…in der Grafikwelt gibt es zuhauf Ideen, die durch übermäßige Nutzung ausgereizt sind. Ihre Konkurrenzforschung sollte Ihnen helfen, einen großen Bogen um die gängigen Motiven in Ihrer Branche zu machen, und Bilddatenbanken oder Clipart-Kollektionen können Ihnen Aufschluss darüber geben, welche allgemeinen Klischees zu vermeiden sind.

Holen Sie sich Anregungen von den Meistern

Ein schneller Blick in die Vergangenheit offenbart grundlegende Ideen, die Ihnen helfen können, Ihrem Design die klassischen Erfolgsfaktoren zu geben. Die Bauhaus-Bewegung des 20. Jahrhunderts hat Verbindungen zwischen Grundformen, Emotionen und Farben identifiziert – z.B. beim ‘Dreieck, Quadrat und Kreis’ in Kandinskys berühmter Farb- und Formenlehre. Noch weiter zurück in die Geschichte führt uns der Goldene Schnitt, ein mathematisches Prinzip, das ästhetisch ansprechende Proportionen regelt und seit der Zeit der alten Griechen in Gebrauch ist. Es mag abgehoben erscheinen, aber eine dieser Theorien als Ausgangspunkt zu nutzen, kann zu sehr schönen Designs führen.

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Präsentieren Sie Ihr Design

Schließlich ist es an der Zeit, Ihr Design Freunden, Verwandten und den Communities Ihres Vertrauens, online oder offline, zu zeigen. Sammeln Sie Feedback und nutzen Sie es, um Ihr Design zu optimieren – oder genießen Sie einfach das Lob und den Zuspruch für Ihr fantastisches neues Logo.  

Sie haben ein Logo und möchten es ausprobieren? Entwerfen Sie probehalber Ihre Visitenkarten mit unserem Online-Designtool.

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