July 25, 2018

Das 1×1 der Markenbildung

Dieser Leitfaden für Anfänger hilft Ihnen, herauszufinden, wer Sie sind, wer Sie nicht sind und wo Sie als Unternehmen hin wollen.

Bei der Markenbildung Ihres Unternehmens geht es weniger darum, etwas Neues zu schaffen, als vielmehr darum, etwas zu definieren, was bereits vorhanden ist. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Geschäftspersönlichkeit entdecken und sie der Welt vorstellen.

Finden Sie Ihre Markenidentität

Ihre Marke setzt sich aus mehreren überlappenden Komponenten zusammen. Da wäre zum einen, wer Ihre Kunden sind und was sie wollen. Und dann sind da Ihre Geschäftsziele, die Art, wie Sie intern arbeiten und wie Sie sich von Ihren Wettbewerbern abheben. Dazu kommt ein gutes Stück Ihrer eigenen Persönlichkeit – und der Ihrer Mitarbeiter, falls Sie welche haben.

All dies kommt in Ihren visuellen Marketingmaterialien und in der Sprache zum Ausdruck, sie Sie nutzen, um mit der Welt zu kommunizieren, sowie auch in den Geschäftsentscheidungen, die Sie treffen.

Wenn Ihr Unternehmen gerade erst startet, haben Sie vielleicht noch nicht begonnen, Ihre Marke zu bilden. Nicht sicher, wo Sie anfangen sollen? Wie mit so vielen Dingen im Geschäft ist es eine gute Idee, beim Kunden anzufangen.

Fragen Sie das Publikum – Erstellung einer Kunden-Persona

Probieren Sie eine einfache Übung aus, um sich ein Bild von Ihren Kunden zu machen. Es wird Ihnen helfen, zu definieren, warum Ihr Unternehmen geschätzt wird und was es den Menschen bedeutet, die es erleben. Schreiben Sie die Antworten auf die folgenden Fragen auf, um sich einen Denkanstoß zu geben:

  1. Was sind Alter, Geschlecht, Interessen und Budget meines durchschnittlichen Kunden?
  2. Was ist der wichtigste Vorteil, den wir unseren Kunden bieten?
  3. Warum werden sie sich für uns gegenüber unseren Wettbewerbern entscheiden?
  4. Welche Probleme können wir ihnen zu lösen helfen?

Vielleicht kommt mehr als ein Kundenprofil dabei heraus. Wenn Sie z.B. Schmuck verkaufen, bedienen Sie wahrscheinlich Leute, die für sich selbst kaufen und Leute, die Geschenke für andere kaufen. Sie können diese Übung wiederholt durchführen, um verschiedene Kunden-Personas zu definieren. Wenn möglich, bringen Sie auch andere Mitarbeiter dazu, sich nach dem obigen Schema Gedanken zu machen und sie zu äußern.

Wie Sie Ihre Markenwerte etablieren

Markenwerte geben auf einen Blick Aufschluss über Ihre Unternehmenspersönlichkeit – wer Sie sein wollen und woran Sie glauben. Die meisten Unternehmen haben eine Liste von 4 oder 5, wobei jeder Wert in einem einzigen Wort wie ‚sauber’ oder ‘harmonisch’ zusammengefasst ist. Werte sind hilfreich, um fokussiert und konsistent zu bleiben, weil Sie sich schnell an ihnen orientieren können, um Marketing-Entscheidungen zu treffen. Warum hängen Sie sie nicht in Ihrem Büro an die Wand, als tägliche Erinnerung?

Ein hilfreiches Tool zur Entwicklung Ihrer Markenwerte ist Card-Sorting. Es ist eine weitere Stift-und-Papier-Übung, die Sie allein oder mit anderen durchführen können.

  1. Nutzen Sie Post-its und schreiben Sie so viele Adjektive auf, wie Ihnen einfallen, um Ihr Unternehmen zu beschreiben. Halten Sie sich an einzelne Wörter und notieren Sie alles, was Ihnen in den Kopf kommt.
  2. Teilen Sie in zwei Stapel auf: die, die Sie mögen und die, die nicht ganz passen. Sie können auch noch einen ‘Vielleicht’-Stapel hinzufügen, wenn nötig.
  3. Wählen Sie 5 oder 6 von Ihrem ‘Ja’-Stapel, stellen Sie sicher, dass Sie eine gute Mischung haben und sortieren Sie eventuelle Synonyme aus. Und Ta-Dah! Dies sind Ihre neuen Markenwerte.

Bringen Sie es mit einem Look und Feel zusammen

Nachdem Sie nun ein Bild von Ihrer Marke und ihren Kunden geschaffen haben, können Sie beginnen, Wege zu wählen, um diese Ideen zu repräsentieren.

Um Kommunikation und Marketing zu helfen, können Sie einen ‘Tone of Voice’ entwickeln, der Ihre Marke repräsentiert. Nehmen Sie Ihre Markenwerte zum Ausgangspunkt dafür und beginnen Sie damit, einige Wörter, Formulierungen und Stilformen zusammenzustellen, die dazu passen (oder nicht passen), wer Sie sind. Werden Sie z.B. Ausrufezeichen verwenden? Emojis? Slangbegriffe? Haben Sie einen Slogan?

Auf der visuellen Seite sollten Sie eine Farbpalette, Schriftarten und vielleicht einige Grafiken auswählen, um Ihre Marke erkennbar zu machen. Wählen Sie eine kleine Anzahl von Farben, sagen wir 2 oder 3, und arbeiten Sie mit Nuancen dieser Farben, um die Dinge fokussiert zu halten. Wird Ihr Look dunkel oder hell, sauber oder dekorativ sein? Während Sie über Visuals nachdenken, werfen Sie einen Blick auf unseren Blog-Post mit Tipps für das Design Ihres ersten Firmenlogos.

Der Aufbau einer Marke ist ein fortlaufender Prozess, aber es ist einfacher als Sie denken, den ersten Schritt zu tun. Warum führen Sie Ihre neugeborene Marke nicht mit einem Set Visitenkarten spazieren?

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